﻿{"id":308,"date":"2023-01-11T09:49:00","date_gmt":"2023-01-11T08:49:00","guid":{"rendered":"http:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/?p=308"},"modified":"2026-03-05T14:15:10","modified_gmt":"2026-03-05T13:15:10","slug":"meinwalserweg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/?p=308","title":{"rendered":"meinwalserweg"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><em>&#8222;Chrischtesch choschtlechi Chri\u00e4si gschent\u00e4, choschtet gch\u00f6\u00f6rig Gguraaschi! &#8222;**<\/em><\/p>\n<h4><em><strong>Im August 2019 wanderte ich auf dem Walserweg \u00a0Graub\u00fcnden\u00a0 von San Bernardino nach Davos. Das sind rund 200 Kilometer in 14 Tagen. Aus den erlebten Geschichten entstand der Blog &#8222;meinwalserweg&#8220;<br \/>\n<\/strong><\/em><\/h4>\n<p style=\"text-align: center;\"><em>\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 ** Christians k\u00f6stliche Kirschen zu stehlen, braucht sehr viel Mut!<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>###<\/strong><\/p>\n<p>Die Entscheidung f\u00fcr den Walserweg Graub\u00fcnden ist schnell gefallen. In meiner Kindheit verbrachte ich meine Sommer- und Herbstferien Jahr f\u00fcr Jahr bei meinem Nani \u00a0auf einem Maiens\u00e4ss am Stelserberg. Da wusste ich noch nichts von den Walsern. Erst \u00a0viele Jahre sp\u00e4ter \u00a0wurde mir bewusst, dass ich meine Ferien in einem Walserhaus verbracht hatte.\u00a0 Die Zeit am Stelserberg, die Wanderausfl\u00fcge mit meinem Vater in die nahe gelegene Walsersiedlung\u00a0 St. Ant\u00f6nien, aufs Chr\u00fcez, Grap oder ins W\u00e4schchrut waren grossartige Abenteuer. Der abendliche Gang zum Bauern um die frische Milch zu holen, die Besuche bei den J\u00e4gern oder \u00c4lpler ebenfalls. Viel sp\u00e4ter als junger Mann bin ich noch ein paar mal mit Freunden, mit der Familie oder mit G\u00e4sten auf den Stelserberg zur\u00fcckgekommen. In Erinnerung an diese Jahre habe ich mich 2019 auf den Weg der Walser gemacht.<\/p>\n<p>#demlebeninsgesichtgelacht #wandern #walserweg #walser #nature #natur<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/walser-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-430\" src=\"http:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/walser-1-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/walser-1-300x225.jpg 300w, https:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/walser-1-768x576.jpg 768w, https:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/walser-1-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/walser-1.jpg 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Tag 1: 11. August 2019- Es geht los.<\/strong><\/p>\n<p>San Bernardino Dorf. Noch nie bin ich hier ausgestiegen. Durchgefahren hingegen des \u00f6ftern. Auf dem Weg in das Tessin.\u00a0 Aber angehalten und ausgestiegen? Noch nie. \u00a0Bis auf den Tank- und WC-Halt bei der Tankstelle beim Tunneleingang. Und jetzt stehe ich also hier. Auf dem Dorfplatz von San Bernardino. Hier beginnt die Wanderung. Und die Einsicht, was man nicht gesehen hat, sollte man nicht bewerten. Bis jetzt konnte ich mir nicht vorstellen, dass es in San Bernardino ein \u00f6ffentliches Leben gibt. Die Mineralquelle ist schon lange zu. Die Sportbahnen Konkurs und die Baus\u00fcnden, die monstr\u00f6sen \u00dcberbauungen \u00a0stehen statisch im Dorf. \u00a0Und jetzt das. Kaum verlasse ich das Postauto ert\u00f6nt ein freundliches Gr\u00fcezi oder eben halt ein charmantes \u00a0Bongiorno aus dem Kiosk an der Ecke. Ich weiss nicht wie es Ihnen mit solchen\u00a0Situationen geht. Ich muss dann immer etwas kaufen. Nicht so schlimm finde ich. Schlimmer ist eine andere Situation die mir letzthin passiert ist. Beim Fr\u00fchst\u00fcck in einem Hotel bin ich aufgestanden um mir ein M\u00fcesli zu holen. Die \u00fcbereifrige Servicefachfrau glaubte ich sei fertig und verabschiedete mich lautstark mit den Besten w\u00fcnschen. Ich bin dann halt gegangen ohne mein Fr\u00fchst\u00fcck fertig zu Essen. Das passiert mir des \u00d6fteren. Jetzt aber zur\u00fcck zu San Bernardino. Am Kiosk habe ich mir einen Schokoriegel gekauft und mir versprochen, dass ich in dieses sch\u00f6ne D\u00f6rfchen noch einmal zur\u00fcckkommen werde.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/IMG_20190811_095810-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-543\" src=\"http:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/IMG_20190811_095810-1-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/IMG_20190811_095810-1-300x225.jpg 300w, https:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/IMG_20190811_095810-1-768x576.jpg 768w, https:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/IMG_20190811_095810-1-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><b>Tag 2: 12. August 2019- Der Geissenfl\u00fcsterer von Hinterrhein<\/b><\/p>\n<p>Auf dem Weg Richtung Hinterrhein passiere ich knapp eine Stunde vor dem Ziel eine Geissenherde (Ziegenherde) die vergn\u00fcgt am Wegesrand ihre Kr\u00e4uter frisst. Etwas oberhalb der Herde sitzt ein M\u00e4nnlein. Eingepackt in Regenmantel, mit Hut, Stiefel, ein Buch in der Hand. Es ist, wie ich sp\u00e4ter im Dorf erfahren werde, \u00a0der Hirte. In Hinterrhein werden noch heute um acht Uhr morgens die Ziegen auf dem Dorfplatz gesammelt und laufen dann mit dem Hirten hinauf Richtung San Bernardino. \u00a0P\u00fcnktlich am Abend um sechs Uhr trotten dann \u00a0Ziegen und Hirte wieder auf den Dorfplatz. Der Hirte, einfach der Deutsche genannt, mache diese Arbeit seit rund acht Jahren. Jeden Sommer, vier Monate und danach verreise er in den S\u00fcden. Seit acht Jahren meint mein Gastgeber beim \u201eZnacht\u201c (Abendessen). Er selber w\u00fcrde das nicht aushalten. Aber der Deutsche sei beliebt bei Bauern und den Tieren. \u00a0Einfach aufgetaucht und geblieben. Mache seine Arbeit und spreche nie viel. Das lieben auch die Ziegen. Vor dem zu Bett gehen habe ich mich dann noch einmal an das Gespr\u00e4ch erinnert. Abgewogen ob das Ziegenh\u00fcten denn auch was f\u00fcr mich w\u00e4re. Ziegen fressen pro Tag bis zu drei Kilo Gras und Kr\u00e4uter. \u00a0Wandern mehrere Kilometer durch den Tag und m\u00f6gen die Stille und die Ruhe. Wandern k\u00f6nnte ich locker stundenlang mit den Ziegen. Aber einfach \u00fcber Stunden still sein? Ich glaube da w\u00fcrde ich als Radiojournalist in der Rolle als Geissenpeter kl\u00e4glich scheitern.<\/p>\n<div style=\"width: 640px;\" class=\"wp-video\"><video class=\"wp-video-shortcode\" id=\"video-308-1\" width=\"640\" height=\"360\" preload=\"metadata\" controls=\"controls\"><source type=\"video\/mp4\" src=\"http:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/VID_20190812_080159-1.mp4?_=1\" \/><a href=\"http:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/VID_20190812_080159-1.mp4\">http:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/VID_20190812_080159-1.mp4<\/a><\/video><\/div>\n<p><b>Tag 3: 13. August 2019- Das Matterhorn von Vals oder wieder daheim<\/b><\/p>\n<p>Alois ist der Alphirt an der Zerveila oberhalb Vals am gleichnamigen Stausee. Ein Stausee \u00a0mit dessen Wasser Strom f\u00fcr mehrere hunderttausend Menschen produziert wird. \u00a0Das Dorf Vals reich gemacht \u00a0und vor Jahrzehnten geteilt hat. Denn dort wo heute das Wasser gestaut wird stand \u00a0mit dem Dorf Zerveila einst eine der ersten Walsersiedlungen im Valsertal. Alois weiss von alten Valsern die nie mehr den Weg hinauf zum Stausee gemacht haben, da ihre Eltern Hab und Gut an das Wasser verloren haben. Und auch sonst weiss Alois viel zu erz\u00e4hlen. Auch \u00fcber die Walser. Er nimmt mich vor die H\u00fctte und zeigt hinauf zum Wahrzeichen der Region dem Zerveilahorn. Das Zerveilahorn ist noch heute \u00a0auf jeder grossen Valserwasser- Flasche zu sehen. Das Horn sieht dem Matterhorn in Zermatt verdammt \u00e4hnlich bricht es aus mir hervor. Ja und genau darum so Alois , seien die Walser schlussendlich auch hier geblieben. So lange unterwegs und dann am Schluss wieder am Matterhorn. Da verging manchem die Lust weiter zu wandern. Alois ist \u00a0ein guter Geschichtenerz\u00e4hler. Aktuell w\u00fcrde man ihn als Profi im Storytelling bezeichnen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/IMG_20190812_134400_512.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-545 aligncenter\" src=\"http:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/IMG_20190812_134400_512-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/IMG_20190812_134400_512-300x300.jpg 300w, https:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/IMG_20190812_134400_512-150x150.jpg 150w, https:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/IMG_20190812_134400_512-768x768.jpg 768w, https:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/IMG_20190812_134400_512-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/IMG_20190812_134400_512.jpg 1080w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><a href=\"http:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/IMG_20190812_134400_508.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-546 aligncenter\" src=\"http:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/IMG_20190812_134400_508-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/IMG_20190812_134400_508-300x300.jpg 300w, https:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/IMG_20190812_134400_508-150x150.jpg 150w, https:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/IMG_20190812_134400_508-768x768.jpg 768w, https:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/IMG_20190812_134400_508-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/IMG_20190812_134400_508.jpg 1080w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><b>Tag 4: 14. August- Wer ben\u00fctzt eigentlich unsere Wanderwege?<\/b><\/p>\n<p>Wandern Sie ab und zu auch auf Alpwanderwegen? Also auf Wanderwegen die durch ein Alpgebiet f\u00fchren. Ich wandere zur Zeit auf meiner Walserwanderung durch verschiedene Alpregionen. Einmal mehr kommt mir dabei der Gedanke: Wer ben\u00fctzt hier eigentlich den Wanderweg am meisten? Ich kann Ihnen helfen. Am meisten werden Wanderwege in Alpregionen von K\u00fchen, Schafen, Ziegen, allenfalls noch von umgeleiteten Wasserl\u00e4ufen und nicht selten von Bikern genutzt. Nur nicht von den Wandernden. Die k\u00f6nnen hier n\u00e4mlich gar nicht mehr wandern. In den aufgeweichten mit Wasser gef\u00fcllten Tierfusstritten ist es fast unm\u00f6glich vorw\u00e4rts zu kommen. Warum aber nur spaziert das liebe Vieh am liebsten auf den Wanderwegen? F\u00fcr mich gibt es zwei m\u00f6gliche Gr\u00fcnde. Die Tiere lieben das bequeme Vorw\u00e4rtskommen oder sie \u00e4rgern uns Menschen bewusst. An der zweiten Behauptung w\u00fcrde ich mich so aufregen, dass ich fest daran glaube, dass die Tiere den bequemeren Weg bevorzugen, Hoffentlich!<\/p>\n<p><b>Tag 5: 15. August- Der Schindelmacher vom Safiental<\/b><\/p>\n<p>Jakob Gartmann war Jahrzehntelang der Posthalter vom Safiental. Aufgewachsen im Tal und heute noch auch Jahre nach seiner Pensionierung gerne ein Safientaler. Jakob, er bietet mir sofort das Du an, ist heute Schindelmacher im Safiental. Schon als Sch\u00fcler hat er seinem Vater beim Decken der alten Safierst\u00e4lle geholfen. Im Safiental waren die meisten H\u00e4user und St\u00e4lle mit Schindeln gedeckt. Dies ist der grosse Unterschied zu den Bauten im Rheinwald und in Vals, wo die D\u00e4cher mit Steinplatten bedeckt sind. Durch die Modernisierung der Landwirtschaft sind auch im Safiental viele h\u00f6her gelegene St\u00e4lle \u00fcberfl\u00fcssig geworden. Um diese St\u00e4lle vor dem Zerfall zu retten wurde der Verein Safier St\u00e4lle gegr\u00fcndet. Innerhalb dieses Vereins ist Jakob zusammen mit Eva Gredig aus Thalkirch f\u00fcr die Produktion der notwendigen Schindeln verantwortlich. Und so produziert Jakob seit bald 16 Jahren Holzschindel um Holzschindel. So ein Schindeldach aus Fichtenholz h\u00e4lt im Hochtal Safien 50 bis 70 Jahre. Zum Beweis zeigt mir Jakob eine 56 J\u00e4hrige Schindel die er vor Jahren ausgewechselt hat. Im ausger\u00e4umten Postb\u00fcro von Jakob wo heute seine Schindelwerkstatt steht, geht es dann noch zur Sache. Nat\u00fcrlich will ich mich als Schindelmacher versuchen. Und schaffe es schon beim Einspannen des Fichtenklotzes einen Holzsplitter im Finger einzufangen. Ich mache aber tapfer weiter !<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/IMG_20190814_111909-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-536\" src=\"http:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/IMG_20190814_111909-1-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/IMG_20190814_111909-1-300x300.jpg 300w, https:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/IMG_20190814_111909-1-150x150.jpg 150w, https:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/IMG_20190814_111909-1-768x768.jpg 768w, https:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/IMG_20190814_111909-1-1024x1024.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a><a href=\"http:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/IMG_20190824_092327.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-527\" src=\"http:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/IMG_20190824_092327-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/IMG_20190824_092327-300x225.jpg 300w, https:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/IMG_20190824_092327-768x576.jpg 768w, https:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/IMG_20190824_092327-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><b>Tag 6: 16. August &#8211; Am Mittagstisch bei der Familie Bandli<\/b><\/p>\n<p>Jesses, eigentlich wollte ich ja zur Angelika Bandli als ich auf den Jakob Gartmann, den ehemaligen Posthalter und heutige Schindelmacher vom Safiental getroffen bin. Als ich mich endlich losreissen konnte, Jakob wollte schon lange z Mittag machen, war Angelika nat\u00fcrlich auch parat mit dem Zmittag. Es gebe jetzt nur die M\u00f6glichkeit, meint Angelika, dass ich mit Ihnen Zmitag nehme, denn die Kamele, ( wegen den Kamelen habe ich mit Angellika abgemacht) \u00a0die m\u00fcssten jetzt warten. Gerne nehme ich an. Der Tisch f\u00fcllt sich pl\u00f6tzlich aus allen Ecken. Am Schluss sind wir ganze acht Personen am Tisch und ein Hund unter dem Tisch. \u00a0Bei Bandlis helfen im Sommer verschieden langj\u00e4hrige Ferienkinder auf dem Hof mit. Die eigenen drei Kinder sind an diesem Tag in der Schule oder unterwegs. Man stelle sich vor, dann w\u00e4ren wir zu elft an diesem Tisch gewesen! Die Helferinnen, vier von ihnen sind M\u00e4dchen und Arne der Student aus Hamburg, kommen \u00a0aus Deutschland und sind ein eingespieltes Team. Und ich pl\u00f6tzlich mittendrin. Und auch wen ein Kamel\u00a0im Safiental speziell ist. So interessant wie diese Unterhaltung an diesem Tisch k\u00f6nnen auch diese Tiere nicht sein. Und ich habe nicht am meisten gesprochen!<\/p>\n<p>P.s. Die Familie Bandli betreibt in Safien Platz einen Bauernhof mit 33 Yaks, 10 Lamas, H\u00fchner, Laufenten, Katzen einen Hund und 2 Kamele f\u00fcr Angelikas Seelenfrieden. Die zwei \u00a0habe ich dann nat\u00fcrlich auch noch besucht. Wir wurden sofort Freunde, das Trampeltier und ich.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/IMG_20190814_134320-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-539\" src=\"http:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/IMG_20190814_134320-1-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/IMG_20190814_134320-1-300x225.jpg 300w, https:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/IMG_20190814_134320-1-768x575.jpg 768w, https:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/IMG_20190814_134320-1-1024x766.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><a href=\"http:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/IMG_20190814_135536-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-540\" src=\"http:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/IMG_20190814_135536-1-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/IMG_20190814_135536-1-300x225.jpg 300w, https:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/IMG_20190814_135536-1-768x576.jpg 768w, https:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/IMG_20190814_135536-1-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><b>Tag 7: 17. August &#8211; Der Easy- Rider vom Glaspass<\/b><\/p>\n<p>Meine Etappen und die \u00dcbernachtungen sind im Voraus geplant. Und so wusste ich bei meinem Etappenziel<b> <\/b>am Glaspass, dass ich in einem Berggasthaus n\u00e4chtigen w\u00fcrde. Ein Berggasthaus stellt man sich so vor: rotweissrote Vorh\u00e4nge an den Fenstern. Auf der Fensterbank und den Tischen Alpenblumen. In den Ecken an der Diele Jagdtroph\u00e4en und ausgestellte Knochen. Eine respektable Steinsammlung mit Granit, Gneis, Kalkstein oder einem Kristall und eine gutsortierte Bibliothek mit Alpen- Tier-Wander- und Bergsteigerliteratur. Mich traf der Schock. Hier war nichts von diesen Sachen zu finden. Schon vor der T\u00fcr, der Glaspass ist mit einer guten Strasse ausgebaut, stand eine schwere BMW \u00a0750 er. Drinnen begann das Reich von Willi. Ein Rocker, ein Easy Rider, ein schwerer Junge. Noch nie habe ich auf einem Raum so viele Modell- Motorr\u00e4der gesehen. Auf jedem Fensterbrett, auf den Tischen, in den Ecken unter den strengen Augen der ausgestopften G\u00e4msen, \u00fcberall Motorr\u00e4der Modelle einer bestimmten bekannten US- Motorradmarke. Es ist logisch, dass statt der Wanderzeitschriften eine wohlausgestattete Auslage an diversen Motorradmagazinen zu finden war. Das beste war aber Willi selber. \u00a0Begnadeter Gastgeber und eine zweite Ausgabe von unserem ehemaligen Kugelstoss Weltmeister Werner \u201eChugelwerni\u201c G\u00fcnth\u00f6r in Postur und Dialekt. Das Zimmer \u00fcbrigens war dann ganz berggastm\u00e4ssig n\u00fcchtern aus Holz und mit weissrotweissen Vorh\u00e4ngen. Ich habe herrlich geschlafen.<\/p>\n<p><b>Tag 8: 18. August &#8211; Zu schnell unterwegs<\/b><\/p>\n<p>In vielen Dingen bin ich zu schnell. Im Essen, Trinken, Antworten \u00a0Autofahren und auch<b> <\/b>beim Wandern. Auch bei der Etappe von Thusis auf Obermutten war ich zu schnell. Die 1400 H\u00f6henmeter und die Wanderzeit von rund f\u00fcnf Stunden verteilt auf 13 Kilometer habe \u00a0realisiert, die H\u00f6henkurve daf\u00fcr vollst\u00e4ndig vernachl\u00e4ssigt. Und das ist mir dann nach rund 700 schweisstreibenden H\u00f6henmeter pl\u00f6tzlich schmerzlich bewusst geworden. Mit der Aussicht auf ein k\u00fchles Bier und einer am Folgetag eher lockeren Etappe habe ich das Tempo bis am Schluss hochgehalten. Die Quittung gab es dann am Folgetag auf der vermeintlich lockeren Etappe von Obermutten nach Andeer. Schon nach einer Stunde stetem bergabwandern f\u00fchlten sich meine Beine an, wie die Beine von \u00a0Fabian Cancellara \u00a0am Folgetag nach einer vierst\u00fcndigen \u00a0Soloflucht bei der Tour de France im Aufstieg nach Alpe d\u00b4Huez. Das forsche Tempo vom Vortag forderte sein Tribut. Ich nahm Tempo heraus und entschied mich am Ziel in Andeer f\u00fcr ein Besuch im Mineralbad. Ganz schnell. Morgen wandere ich langsamer!<\/p>\n<p><b>Tag 9: 19. August- Thusis Ost der Facebook-\u00dcberflieger<\/b><\/p>\n<p>Ein wichtiges Etappenziel auf meiner Walserwanderung ist das Dorf Obermutten. Genau dieses Obermutten, dass ich wie oben beschrieben durch meinen heldenhaften Einsatz am Schluss ja doch noch erreicht habe. Mutten und Obermutten, die beiden Walserfraktionen hoch \u00fcber dem Domleschg geh\u00f6ren seit ein paar Jahren zur Gemeinde Thusis. Thusis-Ost, wie der Wirt von dem Berggasthaus Post l\u00e4chelnd erwiedert als er mir die Situation erkl\u00e4rt.<b> <\/b>Denn Sils im Domleschg, ein Dorf das eigentlich direkt unterhalb Mutten und Obermutten im Tal liegt, wollte die Mutterer nicht als man \u00fcber die Fusion abstimmen durfte. Auch die auf der anderen Talseite liegende Gemeinde Vaz- Obervaz mit der Lenzerheide wollte nicht fusionieren. Da kam halt Thusis zum Handkuss. Handkuss finde ich, weil Obermutten ein Facebook- Star ist. \u00a0Die Erkl\u00e4rung bringt mir Herr Wyss, den ich am Abend noch am Telefon habe . Herr Wyss war bis zuletzt ganze 30 Jahre Gemeindepr\u00e4sident von Mutten und Obermutten. So lang bis eigentlich nur noch zwei Familien im Gemeinderat vertreten waren und eine Fusion zwecks fehlendem Nachwuchs unausweichlich wurde. Heute organisiert Herr Wyss Konzerte in der Holzkirche von Obermutten. Notabene der h\u00f6chstgelegenen Holzkirche von Europa. Und Frau Wyss betreut die Facebookseite von Obermutten mit dem Holzkirchlein. Anfangs wurden da 60 000 Followers gez\u00e4hlt. Jetzt immerhin noch rund 30 000. Eine Riesenzahl wie ich mit meinen l\u00e4cherlichen 380 Followers neidlos anerkennen muss. \u00a0Da hat sich Thusis doch einen richtigen Facebook-Star geangelt.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/IMG_20190816_153451.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-518\" src=\"http:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/IMG_20190816_153451-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/IMG_20190816_153451-300x225.jpg 300w, https:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/IMG_20190816_153451-768x576.jpg 768w, https:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/IMG_20190816_153451-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><b>Tag 10: 20. August- Es gibt schlechtes Wetter und schlechte Kleidung<\/b><\/p>\n<p>Ein ehemaliger Bekannter sagte einmal zu mir er k\u00f6nne so Sprichw\u00f6rter wie: \u201e<b> <\/b>Es\u00a0braucht immer Zwei f\u00fcr einen Streit- Drei sind Einer zu viel \u201e und so weiter nicht mehr h\u00f6ren. Solch eine strenge Handhabung der Deutschen \u00a0Sprache war mir fremd. Selber habe ich mich \u00a0beim Wandern immer wieder optimistisch auf das Sprichwort: \u201eEs gibt kein schlechtes Wetter nur schlechte Kleidung\u201c, gest\u00fctzt. Bis jetzt. Nach einem Wandertag an einem der regenreichsten Tagen in einer zu diesem Zeitpunkt regenreichsten Region bin ich \u00fcberzeugt: Es gibt durchaus schlechtes Wetter und schlechte Kleidung. An dem besagten Wandertag \u00a0waren meine Wanderhosen, die mit dem Adler aus dem S\u00fcdtirol ( Kenner wissen welche Marke hier angesprochen wird) innert 30 Sekunden durchn\u00e4sst. Die Regenjacke aus dem Hause mit den ausgestorbenen Vorg\u00e4nger der Elefanten ( Kenner wissen auch hier welche Marke aus dem Kanton Aargau angesprochen ist) war innert drei Minuten durchn\u00e4sst. Und die Schuhe von LW ( auch hier wissen die Kenner&#8230;.) blieben 10 Minuten trocken. Ich habe am Abend sofort gehandelt. Schuhe und Regenjacke minutenlang mit Impr\u00e4gnierspray behandelt. Eine teure Regenhose der Marke mit dem Slogan \u201eich bin raus\u201c ( und auch hier wissen die Kenner der Szene&#8230;) gekauft. Und; eine Badehose. Die trage ich nun bei Regen unter der Regenhose. Ich vertraue keinem mehr wenn es um Wanderungen im Regen geht. Denn ich weiss nun. Es gibt schlechtes Wetter und schlechte Kleidung. Und mit meinem ehemaligen Bekannten muss ich unbedingt wieder \u00a0Kontakt aufnehmen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/IMG_20190819_120628-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-549\" src=\"http:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/IMG_20190819_120628-1-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/IMG_20190819_120628-1-300x225.jpg 300w, https:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/IMG_20190819_120628-1-768x575.jpg 768w, https:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/IMG_20190819_120628-1-1024x766.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>P.s. Einen Schirm trage ich auch immer mit. Hilft auch ganz gut!<\/p>\n<p><b>Tag 11: 21. August- Kilometer 32<\/b><\/p>\n<p>Aus aktuellem Grund muss ich hier an dieser Stelle noch einmal auf den Eintrag \u00fcber dasTempo beim Wandern zur\u00fcckkommen.<b>\u00a0<\/b>Erstens schw\u00e4chelte ich heute ein wenig, es war einfach der Wurm drin, die Beine schwer wie Blei und zweitens liegen noch ein paar happige Etappen von je bis zu 20 Kilometer am Tag vor mir. Wenn die Beine und der Kopf nicht mehr wollen dann muss man die Beiden austricksen. Das ist wie Kilometer 32 beim Marathon. Da will und kann man eigentlich auch nicht mehr. Hier gilt es nun die n\u00e4chsten vier Kilometer zu \u00fcberwinden. Kilometer 32 bis 36 sind die schlimmsten Kilometer. Beim laufen habe ich hier immer mit singen \u00fcberbr\u00fcckt. M\u00f6glichst einfache Kinderlieder, da solche Lieder vielfach mit sch\u00f6nen Erinnerungen verbunden sind. ( Achten Sie hier nicht auf Mitl\u00e4ufer und Zuschauer). Beim wandern habe ich noch ein weiteres Rezept wenn es nicht mehr so will. Ich hole die Wanderst\u00f6cke hervor und \u00a0achte auf einen regelm\u00e4ssigen Schritt. 60 Schritte in der Minute und nicht mehr und dann l\u00e4uft es wieder. Heute haben die 60 Schritte in der Minute nicht gereicht. Ich musste auch singen. Heute kam Kilometer 32 etwas fr\u00fcher.<\/p>\n<p><b>Tag 12: 22. August- Robert Heinz- das Gewissen der Walser<\/b><\/p>\n<p>Robert Heinz ist ein aussergew\u00f6hnlicher Mann. Er ist Averser, Bergbauer, ehemaliger Politiker, Chronist und ganz wichtig: Walser. Durch und Durch. Er ist sozusagen das Gewissen der Walser. Ich treffe Robert Heinz nicht ganz zuf\u00e4llig. Vor meiner Etappe nach Juf hat mir Nicole Kayser von der Walservereinigung Graub\u00fcnden ein Treffen mit Robert Heinz vorgeschlagen. Nun glaube ich alles \u00fcber die Walser zu wissen was man wissen muss. Gut zwei Stunden haben wir uns unterhalten. Ich durfte einen Menschen kennen lernen der noch viel vom Pioniergeist der alten Walser besitzt. Er sei, so Robert fr\u00fch in den Landwirtschaftsbetrieb seines Vaters eingestiegen und habe keine Sekundarschule besucht. Wurde fr\u00fch Biobauer, da in den 90- er Jahre\u00a0 der Kanton Graub\u00fcnden die biologische Landwirtschaft\u00a0 finanziell stark unterst\u00fctzte. Als Grossrat vertrat er das Avers 20 Jahre lang im Kantonsparlament. Er gr\u00fcndete unl\u00e4ngst eine Stiftung um landwirtschaftspr\u00e4gende St\u00e4lle im Avers vor dem Zerfall zu retten. Ein breites abgeschlossenes Kulturprojekt von Robert Heinz nennt sich &#8222;Die Zeitzeugen von Avers&#8220;. Das sind Geschichten\u00a0 und Erinnerungen von \u00e4lteren Walsern aus dem Avers, die digital aufgenommen und im Staatsarchiv Graub\u00fcnden gesichert sind. Nur einmal als er schon ganz fr\u00fch auf Mutterkuhhaltung mit Angusrindern umgestellt habe, habe man im Avers \u00fcber ihn den Kopf gesch\u00fcttelt. Lustig die Geschichte als er mit einem befreundeten Bauern ins Appenzellische gereist war um die Schotten zu kaufen. Verk\u00e4ufer, Viehh\u00e4ndler\u00a0 Schoch sass in der Beiz und meinte nur sie sollten sich einfach einige Rinder aus der Herde aussuchen. Der Preis 3000 Franken pro Rind. Das die Rinder noch ganz wild waren merkten die Bauern erst beim Verladen und dann zu Hause auf den eigenen Betrieben. Wo er denn sonst noch leben k\u00f6nnte als im Avers frage ich Robert zum Schluss unseres Gespr\u00e4ches. Die B\u00fcndner Herrschaft w\u00fcrde im noch gefallen, einfach nicht zu nahe bei den R\u00e4toromanen. Warum? Die h\u00e4tten schon fr\u00fcher den Walsern nur die am h\u00e4rtesten und am schwersten zu bewirtschaftenden Gebiete und Grundst\u00fccke in Graub\u00fcnden \u00fcberlassen. Aha. Dieses Fass mache ich an diesem Abend nicht mehr auf.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/IMG_20190819_194351-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-512\" src=\"http:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/IMG_20190819_194351-1-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/IMG_20190819_194351-1-300x225.jpg 300w, https:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/IMG_20190819_194351-1-768x576.jpg 768w, https:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/IMG_20190819_194351-1-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen ist das Wetter so garstig, dass ich zum ersten Mal das Postauto nehme und die Strecke abk\u00fcrze. Robert hat noch was gesagt vom Wetter, dass hier unberechenbar schnell umschlagen kann.<\/p>\n<p><b>Tag 13: 23. August- Sp\u00e4te G\u00e4ste<\/b><\/p>\n<p>Auf der Etappe von der Alp Flix nach Filisur \u00fcbernachte ich auf der Ela-H\u00fctte. Die Ela-H\u00fctte geh\u00f6rt der SAC Sektion Davos und ist unter der Woche nicht bewirtet. Das heisst im Normalfall \u00a0ist niemand da , der den Wanderer in Empfang nimmt und das anfeuern des Ofens und das Zubereiten einer Mahlzeit ist dem Gast \u00fcberlassen. Ich komme nach einer ziemlich strengen Etappe in der H\u00fctte an und freue mich auf ein k\u00fchles Bier. Die H\u00fctte ist ausgebucht von einer Bergschule mit speziellen Klienten. Solche Jugendliche, wie mir erkl\u00e4rt wird, die es den Erwachsenen und sich selber nicht immer leicht machen. Darum sei f\u00fcr mich in der unteren, alten Ela H\u00fctte ein Platz reserviert. Vorsorglich und vor den Kids in Sicherheit, sei dort auch das Bier platziert worden. Sehr gut. So mache ich mich auf die letzten 100 Meter dieses Tages. Meine Schlafstelle ist eine richtige Schutzh\u00fctte. Klein. Ein Raum, Tisch, Bank, acht Schlafpl\u00e4tze mit Milit\u00e4rwolldecken und ein Holzkochherd. Ich mache ich mich an das an- und einfeuern. \u00a0Bald treffen Jolanda aus Spanien und Adrienne aus Frankreich ein. Das Paar lebt in Montreux und ist ebenfalls in den Bergen unterwegs. Mangels meinen Franz\u00f6sischkenntnissen sprechen wir \u00a0Englisch miteinander. Wir richten uns ein, kochen jeder f\u00fcr sich eine einfache Mahlzeit ( ich habe beim letzten Aufenthalt in der Alp Flix Pizokel mitbekommen, die ich jetzt nur noch aufw\u00e4rmen muss) und trinken gemeinsam Wein. Der Tag war streng und schon bald gehen wir schlafen. Pl\u00f6tzlich es ist knapp vor zehn Uhr in der Nacht wird die Dunkelheit durch zwei Stirnlampen erhellt. Wir bekommen sp\u00e4te G\u00e4ste. V\u00f6llig ersch\u00f6pft schleicht sich das Paar in die H\u00fctte, verstaut seine Rucks\u00e4cke und legt sich schlafen. Am n\u00e4chsten Tag erfahren wir, dass sich das Paar mit der Route und der eigenen Kondition v\u00f6llig \u00fcbersch\u00e4tzt hat. Rund zehn Stunden waren sie unterwegs und am Schluss in der Dunkelheit sogar noch an der H\u00fctte vorbei gelaufen. Eine ganze Stunde lang h\u00e4tten sie die H\u00fctte gesucht. Auch mir w\u00e4re es nicht wohl in der Nacht nach einer langen Etappe noch meinen Schlafplatz suchen zu m\u00fcssen. Darum bin ich am morgen immer einer der Ersten der zur Wanderung aufbricht. Und ja, die Wichtigkeit einer Stirnlampe ist mir nach dieser Geschichte wieder einmal bewusst. Ich habe sofort die Batterien in meiner Stirnlampe kontrolliert. Sie leuchtet!<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/IMG_20190821_185616.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-525 aligncenter\" src=\"http:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/IMG_20190821_185616-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/IMG_20190821_185616-300x225.jpg 300w, https:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/IMG_20190821_185616-768x576.jpg 768w, https:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/IMG_20190821_185616-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><a href=\"http:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/IMG_20190821_164703.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-524 aligncenter\" src=\"http:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/IMG_20190821_164703-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/IMG_20190821_164703-300x225.jpg 300w, https:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/IMG_20190821_164703-768x576.jpg 768w, https:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/IMG_20190821_164703-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><b>Tag 14: 24. August -Davos mein Ziel<\/b><\/p>\n<p>Wenn Sie auch zu den Weitwanderer geh\u00f6ren dann kennen Sie die Schmerzen die den Wanderer kurz vor dem Ziel befallen. Der Schmerz vom Abschied. Bald ist es vorbei. Und ganz schnell kommen die Gedanken ob man dann jetzt wirklich alles verwirklicht hat was man wollte auf dieser Wanderung. Die Antwort lautet bei mir meistens Nein. Ich bin nicht stundenlang barfuss gelaufen, war nicht baden im Bergsee und habe nicht stundenlang den K\u00fchen beim fressen oder dem Schmetterling beim fliegen zu gesehen. Ich war auch dieses Mal bis am Schluss mit gutem Tempo unterwegs und habe die Vorgegebenen Wanderzeiten meist unterschritten. Eines aber habe Ich auf dieser Wanderung verwirklicht. Ich habe tolle Menschen getroffen. Ich habe Einladungen angenommen, zugeh\u00f6rt, gelacht und gestaunt. Ich habe Menschen kennen gelernt, die den Pioniergeist der Walser weiterleben. Und je n\u00e4her ich Davos komme erinnere ich mich an diesen Abend als ich auch hier schon einmal einen tollen Menschen kennen gelernt habe. Meine Frau Ines. Dort steht Sie und wartet auf mich. Die Wanderung geht gut zu Ende.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/IMG_20190824_122926.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-532\" src=\"http:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/IMG_20190824_122926-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/IMG_20190824_122926-300x225.jpg 300w, https:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/IMG_20190824_122926-768x576.jpg 768w, https:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/IMG_20190824_122926-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Auf meiner Wanderung von San Bernardino nach Davos habe ich in vierzehn Tagen knapp 200 Kilometer und 12 000 H\u00f6henmeter zur\u00fcck gelegt. Einmal habe ich mit dem Postauto abgek\u00fcrzt. Einmal Schnipo bestellt und mich sonst beim Essen \u00fcberraschen lassen. Ich habe nur gerade vier andere Wanderer auf diesem Weg getroffen. Daf\u00fcr viele K\u00fche, Ziegen, Schafe, Eichh\u00f6rnchen, Bergmolche eine Erdkr\u00f6te, Lamas und ein \u00a0Trampeltier. Und Biker, ja \u00a0Biker habe ich auch ein paar getroffen. Ich bin gl\u00fccklich und stolz diesen Weg \u00a0erwandert zu haben.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/IMG_20190814_152140-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-551 aligncenter\" src=\"http:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/IMG_20190814_152140-1-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/IMG_20190814_152140-1-300x225.jpg 300w, https:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/IMG_20190814_152140-1-768x576.jpg 768w, https:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/IMG_20190814_152140-1-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a> <a href=\"http:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/IMG_20190812_080950.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-550 aligncenter\" 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Oberwallis. \u00dcber das Piemont in Italien und das Tessin gelangten die Walliser in den heutigen Kanton Graub\u00fcnden, Lichtenstein und in den Vorarlberg in \u00d6sterreich. Aus den Wallisern wurden die Walser. <\/strong><\/p>\n<p>Meistens liessen sich die Neuank\u00f6mmlinge in den hinteren Regionen der T\u00e4ler nieder. Von den Walsern wurde die Rodung und die Bearbeitung des neuen Landes verlangt, einen Zins an die Freiherren und die Verpflichtung zu Kriegsdiensten. Daf\u00fcr bekamen die Walser die rechtliche Eigenst\u00e4ndigkeit, pers\u00f6nliche Freiheit\u00a0 und die freihe Erbleihe von Grund und Boden, das sogenannte Walserrecht. In den sp\u00e4teren Jahren kamen immer mehr Familien in die neuen Gebiete. Angelockt nicht nur durch eine bessere wirtschaftliche Chance sondern auch\u00a0 durch diese die rechtliche Eigenst\u00e4ndigkeit.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Warum die Walliser vor rund 700 Jahren in Richtung S\u00fcden und Osten ausgewandert sind, ist nicht urkundlich belegt.\u00a0 So weiss man bis heute nicht genau ob es Naturkatastrophen, die Klimaver\u00e4nderungen oder die Pest waren, die die Familien im Wallis zur Auswanderung zwangen. Lange Zeit gab es wenig Informationen \u00fcber die Walserwanderung. Erst Mitte des 20. Jahrhunderts als 1960 die Walserverein Graub\u00fcnden gegr\u00fcndet wurde, begann eine seri\u00f6se Aufarbeitung der Geschichte der Walser.<\/p>\n<p><strong>Verschiedene Gruppen- verschiedene Wege<\/strong><\/p>\n<p>Auf ihren Wanderungen nahmen die verschiedenen Sippen unterschiedliche Wege und hatten auch unterschiedliche Ziele. W\u00e4hrend sich die ersten Auswanderer bereits\u00a0 in Domadossola niederliessen, wanderten andere Familien bis nach Brand in das heutige Vorarlberg. Alleine im Kanton Graub\u00fcnden gibt es heute drei gr\u00f6ssere Walserz\u00fcge. So zog ein erster Walserzug \u00fcber die Furka und den Oberalp in das Vorderrheintal bis in das Safiental. Ein anderer Walserzug ist die Rheinwaldgruppe, die \u00fcber das Tessin, das Misox bis nach Vals wanderten. Eine dritte grosse Walsergruppe besiedelte die Gegend von Davos. In allen Regionen, in denen die neuen Bewohner eintrafen, trafen sie auf Romanen. Die Walser assimilisierten sich meistens nicht, blieben f\u00fcr sich und\u00a0 vertrieben so die Romanen oder zwangen ihnen ihre\u00a0 Sprache und Dialekte, das Walserdeutsch auf. In einzelnen Gemeinden wie Vals lebten Walser und Romanen zusammen, Ehen unter den beiden Volksgruppen waren lange Zeit verboten.<\/p>\n<p><strong>Gemeinsame Geschichte, Kultur und Architektur<\/strong><\/p>\n<p>Der typische Holzbaustil der Walser geh\u00f6rt heute zur architektonischen Geschichte der Alpenregionen in der Schweiz und\u00a0 \u00d6sterreich. Das typische Walserhaus hingegen gibt es nicht. Auch das Wohnen in drei Stufen wurde zuerst von den Walsern praktiziert. Die obersten St\u00e4lle lagen im Alpgebiet. Wenn dort die Nahrung der \u00a0Tiere zu Ende ging wechselten die Bauern in das Maiens\u00e4ss weiter unten. Die letzte Stufe war dann der Hof im Tal. Heute wird von den Bauern meistens nur noch ein Hof bewirtschaftet. Viele kleine h\u00f6her gelegene Stallungen werden nicht mehr genutzt und drohen zu verfallen. Im Safiental werden daher solche Stallungen sanft und traditionell renoviert.<\/p>\n<p><strong>Der Weg der Walser- die Weitwanderung<\/strong><\/p>\n<p>Der Weitwanderweg f\u00fchrt in 23 Etappen durch den Kanton Graub\u00fcnden bis nach Brand in Vorarlberg. Die Etappen sind unterschiedlich lang und unterschiedlich streng. Auf der Weitwanderung mit der Nummer 35 trifft man auf die klassische Lebensweise der Walser, ihre St\u00e4lle und ihre H\u00fctten.<\/p>\n<p><strong>Zum Walserweg Karten:<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.walserweg.ch\/index.php\/home.html\">https:\/\/www.walserweg.ch\/index.php\/home.html<\/a><\/p>\n<p>Weitere Informationen zu den Walsern:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.srf.ch\/sendungen\/myschool\/minderheiten-in-europa-die-walser-in-graubuenden-2-13\">https:\/\/www.srf.ch\/sendungen\/myschool\/minderheiten-in-europa-die-walser-in-graubuenden-2-13<\/a><\/p>\n<p>Zeitschrift Terra Grischuna: Die Walser 4\/2017<\/p>\n<p>Walserverein Graub\u00fcnden:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.walserverein-gr.ch\/index.php\/ueber-uns.html\">https:\/\/www.walserverein-gr.ch\/index.php\/ueber-uns.html<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><em>\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><em><a href=\"http:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Safiental011-044.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-429 size-medium\" src=\"http:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Safiental011-044-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Safiental011-044-300x200.jpg 300w, https:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Safiental011-044-768x512.jpg 768w, https:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Safiental011-044-1024x683.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/em><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Chrischtesch choschtlechi Chri\u00e4si gschent\u00e4, choschtet gch\u00f6\u00f6rig Gguraaschi! &#8222;** Im August 2019 wanderte ich auf dem Walserweg \u00a0Graub\u00fcnden\u00a0 von San Bernardino nach Davos. Das sind rund 200 Kilometer in 14 Tagen. Aus den erlebten Geschichten entstand der Blog &#8222;meinwalserweg&#8220; \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 ** Christians k\u00f6stliche Kirschen zu stehlen, braucht sehr viel Mut!<\/p>\n<div class=\"more-link\">\n\t\t\t\t <a href=\"https:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/?p=308\" class=\"btn theme-btn\"><span>Weiterlesen <\/span><i class=\"icofont-thin-double-right\"><\/i><\/a>\n\t\t\t<\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":429,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"gallery","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[22,5,6],"class_list":["post-308","post","type-post","status-publish","format-gallery","has-post-thumbnail","hentry","category-meinwalserweg","tag-meinwalserweg","tag-walser","tag-walserweg","post_format-post-format-gallery"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/308","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=308"}],"version-history":[{"count":103,"href":"https:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/308\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":764,"href":"https:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/308\/revisions\/764"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/429"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=308"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=308"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/neu.leicht-wandern.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=308"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}